Im Umgang mit Sterbenden etwas Sicherheit zu geben und Angst zu nehmen, war das Ansinnen von Anita Ereth und Hannelore Häring, Leiterinnen des jüngsten Letzte Hilfe Kurses in Kirchheim. Mit 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begaben sich die Vorsitzende des Ambulanten Hospizdienstes Neckar-Stromberg und die Palliativ-Care-Fachkraft des Robert-Bosch- Krankenhauses einen Abend lang zu verschiedenen Möglichkeiten Letzte Hilfe zu gewähren.
Ziel sei es, Lebensqualität bis zuletzt zu erhalten und Leid zu lindern. Dafür stehe die Palliativversorgung mit ihren vielfältigen und individuellen Möglichkeiten zur Verfügung. Doch auch die nächsten Angehörigen könnten etwas tun. Durch regelmäßiges Befeuchten des Mundes z.B. verhindern, dass dieser austrocknet. In ein Sprühfläschchen kann das Lieblingsgetränk gegeben werden oder ein Mundpflegestäbchen kann in diese getaucht werden. Dies auszuprobieren luden die Kursleiterinnen die Teilnehmer ein.
Wichtig war auch die Information: Der Mensch stirbt nicht, weil er nicht isst und trinkt. Sondern er isst und trinkt nicht, weil er stirbt. In einem kurzen Film wurde deutlich, dass die Verweigerung von Nahrung und Flüssigkeit eine ganz normale Reaktion am Lebensende ist, die den Sterbeprozess sogar erleichtert.
Es gebe Anzeichen, an denen Angehörige erkennen könnten, dass ein Mensch sich seinem Lebensende nähere. Manche Sterbende würden unruhig, andere wütend oder sie zeigten weniger Interesse an ihrer Umgebung, erklärten Ereth und Häring.
Als guten Rat gaben sie mit, rechtzeitig in einer Patientenverfügung festzulegen, welche medizinische Versorgung man wünscht, falls man seinen Willen nicht mehr selber äußern kann und in einer Vorsorgevollmacht zu bestimmen, wer in diesem Fall für einen entscheiden soll.
Mit all den Eindrücken machten sich die Kursbesucher ermutigt und auch nachdenklich auf den Heimweg.
Im Umgang mit Sterbenden etwas Sicherheit zu geben und Angst zu nehmen, war das Ansinnen von Anita Ereth und Hannelore Häring, Leiterinnen des jüngsten Letzte Hilfe Kurses in Kirchheim. Mit 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begaben sich die Vorsitzende des Ambulanten Hospizdienstes Neckar-Stromberg und die Palliativ-Care-Fachkraft des Robert-Bosch- Krankenhauses einen Abend lang zu verschiedenen Möglichkeiten Letzte Hilfe zu gewähren.
Ziel sei es, Lebensqualität bis zuletzt zu erhalten und Leid zu lindern. Dafür stehe die Palliativversorgung mit ihren vielfältigen und individuellen Möglichkeiten zur Verfügung. Doch auch die nächsten Angehörigen könnten etwas tun. Durch regelmäßiges Befeuchten des Mundes z.B. verhindern, dass dieser austrocknet. In ein Sprühfläschchen kann das Lieblingsgetränk gegeben werden oder ein Mundpflegestäbchen kann in diese getaucht werden. Dies auszuprobieren luden die Kursleiterinnen die Teilnehmer ein.
Wichtig war auch die Information: Der Mensch stirbt nicht, weil er nicht isst und trinkt. Sondern er isst und trinkt nicht, weil er stirbt. In einem kurzen Film wurde deutlich, dass die Verweigerung von Nahrung und Flüssigkeit eine ganz normale Reaktion am Lebensende ist, die den Sterbeprozess sogar erleichtert.
Es gebe Anzeichen, an denen Angehörige erkennen könnten, dass ein Mensch sich seinem Lebensende nähere. Manche Sterbende würden unruhig, andere wütend oder sie zeigten weniger Interesse an ihrer Umgebung, erklärten Ereth und Häring.
Als guten Rat gaben sie mit, rechtzeitig in einer Patientenverfügung festzulegen, welche medizinische Versorgung man wünscht, falls man seinen Willen nicht mehr selber äußern kann und in einer Vorsorgevollmacht zu bestimmen, wer in diesem Fall für einen entscheiden soll.
Mit all den Eindrücken machten sich die Kursbesucher ermutigt und auch nachdenklich auf den Heimweg.
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Ambulanter Hospizdienst
Neckar - Stromberg e.V.
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